Das gegenwärtige Schulprofil der 
Heinrich-Göbel-Realschule
 

Die Heinrich-Göbel-Realschule ist eine Realschule, in der Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 10 in jeweils drei Parallelklassen unterrichtet werden. Die Unterrichtsfächer richten sich nach der für Realschulen vorgesehenen Stundentafel. Französisch wird in den 6. bis10. Klassen als Wahlpflichtunterricht angeboten. Im Wahlpflichtbereich wählen die Schüler zwei  Lernschwerpunkte (außer bei Französisch), z.B. aus folgendem Angebot: Geschichte, Erdkunde, Biologie, Technik, Hauswirtschaft, Informatik, Physik, Chemie, Musik, Kunst, Sport. Für die 5. bis 7. Klassen wird in der Regel Förderunterricht für Hauptfächer angeboten. Arbeitsgemeinschaften in Sport, Musik, Schach, Jonglieren u. ä. finden statt. 

Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Vorbereitung auf das Berufsleben durch das Fach Arbeit/Wirtschaft und Betriebserkundungen, Informationsveranstaltungen und gezielte Hilfestellung durch den Beratungslehrer und die Beraterin des Arbeitsamtes bei der Berufswahl. Außerdem werden in der 9. und 10. Klasse zwei Betriebspraktika durchgeführt.

Im Januar 2002 und 2009 wurde der Heinrich-Göbel-Realschule das Gütesiegel „Berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule" in der Region Hannover verliehen. 

Es bestehen Kontakte nach Frankreich und England, nach Frankreich zu einer Austauschschule in Niort und nach England durch Studienfahrten nach Hastings mit Sprachunterricht.

Fremdsprachenassistentinnen sind seit vielen Jahren an der Schule tätig. Ebenso bildet die Schule Lehreranwärter aus und nimmt Praktikanten auf.

Die Öffnung nach außen wird außerdem durch verschiedene Projekte gepflegt, z.B. durch theaterpädagogische Programme, Zeitungsprojekte, Dichterlesungen, Teilnahme an den verschiedensten Wettbewerben, Besuch von politischen Gremien (Landtag, Bundestag), Besuch von Gerichtsverhandlungen, historische Exkursionen und projektbezogene Klassenfahrten.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt im musisch-kulturellen Bereich, mehrere Kurse ermöglichen den Schülern und Schülerinnen die Verwirklichung ihrer Begabungen im Bereich Kunst und Musik. Die Bildergalerien in der Schule geben Auskunft für den Bereich der bildenden Kunst.

Zum Schulprogramm gehören neben der Vermittlung des Stoffs in den einzelnen Fächern besondere Projekttage für die einzelnen Klassenstufen.

So setzen sich die 6. Klassen bei Projekten im Wisentgehege aktiv mit ihrer Umwelt auseinander, indem sie an Rallyes teilnehmen, diese selbst anleiten oder eigene Anlagen gestalten, wie z.B. den Barfußpfad.

Mit dem Wisentgehege besteht eine enge Kooperation, die in einem Vertrag festgelegt ist und den Unterricht durch einen praktischen ökologischen Schwerpunkt bereichert. Für dieses Projekt und sowie für ein Energiesparprogramm erhält die Schule im Jahr  2003  die Auszeichnung „Umweltschule in Europa". Dieselbe Anerkennung wird der Schule im Jahr 2005 für eine Fortsetzung der Projekte zugesprochen. Auchin den Schuljahren 2007 und 2009 bemühte sich die Schule unter der Leitung der Realschullehrerin Gudrun Fleczoreck und des Realschullehrers Wolfgang Palme erfolgreich um die Erlangung des Prädikates. "Gesunde Ernährung" und "Solarenergie" waren die Themen.

Ebenso besteht ein ständiges Engagement für die Umwelthilfe.

Für die 8. Klassen gibt es spezielle Projekte zur Drogenprävention. Diese Projekte werden in Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner „Barmer Ersatzkasse", der Polizei oder dem Verein „Neues Leben" in Hannover durchgeführt.

In den 9. Klassen findet jeweils nach den Herbstferien das erste zweiwöchige Betriebspraktikum statt.

In den 10. Klassen finden neben dem zweiten Betriebspraktikum (nach den Herbstferien) individuelle Beratungen zur Berufswahl statt.

Das soziale Engagement wird durch den im Abstand von 2 Jahren stattfindenden Weihnachtsbasar gefördert, auf dem von den Schülern selbst gebastelte Produkte verkauft werden und dessen Erlös ganz oder teilweise den Oromos in Äthiopien zufließt. Für dieses langjährige Oromo-Engagement hat die Schule schon 1993 den niedersächsischen Friedenspreis erhalten.

In Zusammenarbeit mit dem Altenzentrum Springe pflegen Jung und Alt Kontakte auf kultureller Ebene. 

Seit dem Schuljahr 2002/2003 werden die Schüler im Bereich Methodenkompetenz aufsteigend von Klasse 5 an in einem Spiralcurriculum geschult.

Seit Frühjahr 2003 werden Schüler und Schülerinnen zu Busbegleitern ausgebildet.

An der Schule existiert eine Stiftung, die bedürftigen Schülern auf Antrag eine finanzielle Unterstützung bei Schulfahrten gewähren kann.

Bei Problemen unterschiedlichster Art helfen den Schülern die SV-Beratungslehrerin, Frau Schmalbruch, und der Beratungslehrerin, Frau Mönch.

Es steht eine gut sortierte Schulbibliothek mit Stillarbeitsplätzen sowie 4 Internetarbeitsplätzen zur Verfügung. Sportplatz und -halle gehören zum Schulzentrum.

Für die Erholung in den Pausen sind ein Innenhof mit zahlreichen Sitzgelegenheiten und einem Tischtennistisch und ein abwechslungsreich gestalteter Außenhof mit verschiedenen Spiel- und Sportgeräten vorhanden. Außerdem gibt es mehrere Krökel- und einen Billardtisch im Innenbereich.